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PROJEKT
Schwein gehabt - eine Projektidee reift
 
Maria Bruckbauer erzählt, wie die Projektidee Schweinzeit 2007 entstanden ist.
Ich, die Städterin aus München, verbrachte nahezu alle Schulferien bei Tanten und Onkeln auf verschiedenen Bauernhöfen in Niederbayern. Besonders gerne war ich in Radlkofen, auf dem Hof, aus dem mein Vater stammt. Während meine beiden Geschwister höchstens die Kälbchen im Stall bewunderten, wurde ich zur Saumagd. Im „zarten“ Alter von etwa zwölf Jahren, durfte ich allabendlich die Jungschweine im „oberen Stall“ versorgen. Die Erinnerung an das aufgeregte Quieken der Ferkel, wenn ich die schweren Eimer mit Kartoffeltrank über den Hof schleppte, kann ich noch heute innerlich hörbar abrufen. Später, in meiner beruflichen, kulturwissenschaftlichen Arbeit für verschiedene Freilichtmuseen begegnete ich dann immer wieder Menschen und Tieren in der Landwirtschaft. Und so war sie dann irgendwann da – die Idee, mich ausgiebig der Sau zu widmen: diesem hochintelligenten, hübschen, reinlichen, dem Menschen biologisch am nächsten stehenden, vom Menschen geliebten, beschimpften, überzüchteten, geschätzten Tier. Weitere anregende Begegnungen mit dem Schwein garantieren Ihnen die angegebenen Links.
Literatur:
Schmauks, Dagmar (2004): Der Keiler sprach zur Sau: “Wir werden Mann und Frau!³. Eine besondere Verschränkung von Rassen- und Geschlechtsstereotypen im Bilderbuch. Kodikas/Code 27: 285-300.
Schmauks, Dagmar (2006): Ringelschwanz und rosa Rüssel. Stilisierungen des Schweins in Werbung und Cartoon. jitter ­ Magazin für Bildgestaltung 00/06:
46-61.
Bildnachweis: Friedl Ritter; Peter Litvai, Beate Niederer
 
 
 
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